Dot-Gov ab jetzt kostenpflichtig

Die GSA (General Services Administration) berechnet ab dem 31. Juli eine jaehrliche Gebuehr in Hoehe von US$125 fuer die Registrierung einer .gov-Domain.
Regierungsbehoerden und andere Einrichtungen, die vorhaben ab diesem Zeitpunkt eine .gov-Domain zu registrieren oder zu verlaengern, muessen sich also auf die neue Gebuehr einstellen.
Anfangs, als die GSA im Jahre 1977 die Verwaltung von Dot-Gov aufnahm, nutzten gerade einmal etwa 100 Einrichtungen diese TLD. Seit diesem Zeitpunkt wuchs die Anzahl der registrierten .gov-Domains aber stetig, so dass die GSA nun die jaehrliche Gebuehr einfuehrt, um die entstehenden Verwaltungskosten besser decken zu koennen.

Denic setzt auf neue Technologie

Die Denic, die Registrierstelle fuer .de-Domains, schaltet nun das neue Internet-Protokoll IPv6 auf ihren Root-Servern. Damit gehoert Deutschland zu den ersten Laendern, die die neue Technologie in der Root-Zone einsetzen. Japan, Frankreich und Korea nutzen ebenfalls bereits IPv6 fuer ihre Root-Server.
Die Nameserver betreibt die Denic schon seit letztem Jahr mit IPv6, aber erst jetzt setzen sie das Internet-Protokoll auch in der Root-Zone ein.
Seit letzter Woche erlaubt die ICANN den Einsatz von IPv6. Beschlossen hat die ICANN die Einfuehrung des Internet-Protokolls auf dem Meeting in Kuala Lumpur.

Neuer kostenloser E-Mail-Dienst

Der amerikanische Hostingservice BuyDomains.com startet diese Woche seinen neuen, kostenlosen E-Mail-Service SeeqMail und moechte damit den bisherigen Marktfuehrern Microsoft Hotmail und Yahoo ernsthaft Konkurrenz machen.
SeeqMail lockt mit 150 MByte Inbox-Speicher, sowie mit einer Verschluesselungsfunktion und einem Virenscanner.
Der fuer den Benutzer kostenlose Service finanziert sich - aehnlich wie auch Googles gMail - mit Werbung in Form von Anzeigen auf der SeeqMail-Homepage und Textlinks am Ende der E-Mail-Nachrichten.
Das Besondere an SeeqMail ist, dass dem Benutzer verschiedene personalisierte Domains zur Verfuegung stehen, unter denen er seine Wunsch-Adresse anmelden kann. Dabei stehen ueber 100 Domains zur Auswahl.

MyDoom-Variante befaellt Suchmaschinen

Die neue Variante des MyDoom-Virus heisst MyDoom.O und tauchte das erste Mal am Montag auf. Der Virus befiel Google und sorgte fuer den kurzzeitigen Ausfall von Googles Suchmaschine.
MyDoom.O verbreitet sich durch E-Mails. Dabei greift der Virus nicht nur auf die auf dem infizierten Rechner gespeicherten E-Mail-Adressen zurueck, sondern auch auf Suchmaschinen, um an weitere E-Mail-Adressen zu kommen, an die er sich dann selbst verschicken kann.
Die Server von AltaVista, Google, Lycos und Yahoo wurden so lange mit Suchanfragen von den infizierten Rechnern bombardiert bis sie ausfielen und keine weiteren Anfragen mehr bearbeitet werden konnten.
Die MyDoom-E-Mail enthaelt in der Regel eine Nachricht von einem Provider, die den Empfaenger darueber informiert, dass sein Rechner angeblich benutzt wurde, um Spam zu verschicken.
Mittlerweile funktionieren die Suchmaschinen wieder und man geht davon aus, dass die Anzahl der mit MyDoom.O infizierten Rechner stark zurueckgeht.

Das Geschaeft im Internet waechst

VeriSign hat heute einen neuen Report veroeffentlicht, der sich mit der geschaeftlichen Entwicklung des Internets beschaeftigt.
Die Firma kam zu dem Schluss, dass das Internet in den letzten zwoelf Monaten einen kommerziellen Wachstum von etwa 13,2% erfahren hat.
Ausserdem steht in dem Report, dass die DNS-Anfragen seit dem Internet-Boom um 1.200% angestiegen sind. In der ersten Haelfte des Jahres 2004 wurden insgesamt ueber 400 Milliarden DNS-Anfragen verzeichnet (DNS = Domain Name System).
VeriSigns Report umfasst aber auch einen Bericht ueber die Entwicklung von Betrug und anderen illegalen Aktivitaeten im Internet. So stieg laut VeriSign die Anzahl der programmierten Computerwuermer um ein Vielfaches.
Den vollstaendigen Report von VeriSign koennen Sie auf der VeriSign-Webseite als .pdf-Datei nachlesen. Klicken Sie hier, um zur VeriSign-Reportseite zu gelangen.