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“Just who does ICANN think this will benefit, and what kind of drugs are they smoking?” Diese Frage stellte sich Bruce McCabe, Analyst bei der Unternehmensberatung S2 Intelligence und Autor des Artikels ueber die neue .travel-TLD. Der Autor sieht die Top-Level-Domain .travel, die die ICANN demnaechst einfuehren moechte, als aeusserst ueberfluessig an und kritisiert sie in seinem Artikel heftig. McCabe ist der Ansicht, dass die .travel-TLD ebenso zum Scheitern verurteilt sei wie juengste Neueinfuehrungen wie .aero, .museum oder auch .coop. Dies alles sind TLDs, die von den Internetnutzern nicht angenommen wurden und sich als Flopp auf ganzer Linie erwiesen haben.
Laut McCabe gaebe es seitens der Reiseunternehmen keinen Anlass .travel-Domains zu registrieren, weil diese TLD ohnehin nicht von den Internetsurfern und Kunden besucht werden wuerde und weil die Firmen zumeist bereits entwickelte und etablierte Domains besitzen und somit kein Anlass bestehe, eine weitere Domain zu registrieren, die angeblich besser sein solle, nur weil sie eine generische Domainendung hat. Sollte McCabe mit seinen Zweifeln recht haben, so wuerden die .travel-Domains nur einer Seite nuetzlich sein: naemlich den Registraren, die sie anbieten.
Allerdings ist die Einfuehrung von .travel noch nicht sicher und McCabe bezeichnete die Aussage der ICANN, man habe bei der Einfuehrung der TLD grosse Fortschritte gemacht, als den groessten Witz der letzten Tage.



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