Im neusten Pressebericht des Internetdienstleisters bestaetigt Moniker den Trend auf dem Domain-Markt: die Verkaufspreise fuer Domains sind wieder rapide angestiegen! Moniker sieht den Markt schon wieder im Aufschwung in einer aehnlichen Situation wie in den goldenen Jahren 1999 und 2000. Dies ist eine gewagte Schaetzung, aber nicht ganz unbegruendet, denn die Zahlen der letzten Domainverkaeufe beweisen es. Man ist wieder bereit, mehr Geld fuer wirkliche Top-Domains zu bezahlen! Vor kurzem wurde z.B. CreditCards.com fuer 2,75 Millionen US$ verkauft, kurz davor ME.com fuer satte 460,000 US$.
Wenn es laut Moniker geht, so soll die Welle der Top-Domainverkaeufe nicht abreissen. Bei der Internetfirma rechnet man schon mit weiteren Top-Verkaeufen fuer die Domains Consulting.com, Candy.com und Hell.com, die alle durch Moniker zum Verkauf stehen.
Aber nicht nur die Preise fuer Domainverkaeufe sind ein Zeichen dafuer, dass sich der Domain-Markt erholt. Auch die Preise, die fuer AdClicks gezahlt werden, habe neue Hoehen erreicht. So steht das Gebot fuer einen Werbeklick fuer das Keyword “Domain Name” bei Overture/Yahoo bei 10 US$/Klick. Fuer das Keyword “Domain” werden immerhin noch satte 7,01 US$/Klick fuer eine Top-Position in den Werbelinks gezahlt. Wie lange die Preise halten und wann sie letzten Endes zusammenbrechen werden, bleibt abzuwarten…
Archive for August, 2004
Der Tabak-Riese Philip Morris hat den Rechtsstreit gegen den Online-Zigarettenhaendler und Inhaber der Domain yesmoke.com gewonnen. Dem Konzern wurden nun die Rechte an der Domain zugesprochen. Das Urteil begruendet der Richter damit, dass der Zigarettenhaendler die Markenrechte des Tabak-Konzerns verletzen und sich mit der Domain einen Marktvorteil verschaffen wuerde.
Der Online-Haendler, der in der Schweiz ansaessig ist, muss aber nicht um sein ganzes Geschaeft bangen, denn er handelt weiterhin ueber die Domain yesmoke.ch.
Dies ist nicht der erste Online-Haendler gegen den Philip Morris rechtlich vorging. Der Konzern hat bereits vorher diverse Verfahren gegen andere Zigaretten-Shops im Internet gewonnen.
Aller Wahrscheinlichkeit nach werden die neuen EU-Domains doch nicht wie zuvor bekanntgegeben im vierten Quartal diesen Jahres eingefuehrt, sondern erst naechstes Jahr. Denn die fuer Domains zustaendige Europaeische Kommission und die EURid, die Registrierstelle der neuen .eu-TLD, stecken immer noch in den Verhandlungen darueber, welche Organisation letzten Endes die Verwaltung der EU-Domains uebernehmen wird.
Als neuer Termin fuer die Einfuehrung der EU-Domains – die Sunrise-Periode, in der sich erst einmal Markeninhaber die ihnen zustehenden Domains sichern koennen – ist Juni 2005. Die freie Registrierung der EU-Domains beginnt damit erst im dritten Quartal 2005.
Das OLD Celle hat nun entschieden, dass Domains von Providern und sonstigen Internetdienstleistern nicht auf ihren eigenen Namen, sondern nur auf den des Kunden registriert werden duerfen. Dies trifft selbst dann zu, wenn der Dienstleister im Auftrag des Kunden agiert.
In dem Prozess in Celle klagte ein angehender Webdesigner gegen einen Hamburger Provider, der sich selbst als Domaininhaber fuer die Domain seines Kunden, ein Optikergeschaeft, eingetragen hatte. Laut dem Klaeger stuende ihm das Namensrecht der Domain zu und nicht der eingetragenen Person, welche der Inhaber der Hamburger Internetagentur war. Das OLD hat entschieden, dass die Domain an den Klaeger abgetreten werden muss. Selbst das Optikergeschaeft duerfe die Domain nicht mehr nutzen, weil sie selbst trotz ebenfalls vorhandenem Namensrecht zu keinem Zeitpunkt als Domaininhaber im Whois eingetragen war. Jetzt soll aber der Bundesgerichtshof in Karlsruhe die Entscheidung des Gerichts noch einmal ueberpruefen.
Sollte dem Klaeger erneut recht gegeben werden, so koennte diese rechtliche Entscheidung im schlimmsten Fall fuer eine Klagewelle sorgen, denn es kommt relativ oft vor, dass sich Provider, die mit der Registrierung einer Domain beauftragt wurden, selbst im Inhaberverzeichnis der Domain eintragen und nicht ihren Kunden.
Microsoft entwickelt derzeit eine neue Technologie, die bei der Abwehr von Spammern helfen soll. Microsoft hat nun der ESPC (dem Verband der E-Mail-Service-Provider) Details seiner neuen E-Mail-Technologie praesentiert.
Es soll mit Microsofts neuster Entwicklung moeglich sein, den Sender jeder E-Mail zu ermitteln. Dazu werden die E-Mails alle mit einer Sender ID gekennzeichnet, die nicht wie die Absende-Adresse faelschbar ist. So kann jeder Absender von Spam-Nachrichten weltweit identifiziert werden.
Momentan wird noch geprueft, ob man die neue Technologie als neuen Standard einfuehren wird und ob Microsofts Entwicklung ausgereift ist.





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